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Hand aufs Herz: Ein Herd voller Flecken und Essensresten – das macht keinen besonders guten Eindruck in der Küche! Wie aber reinigt man seine Kochplatten, ohne sie zu beschädigen?

  • Elektroplatten
  • Gasbrenner
  • Glaskeramik- oder Induktionsplatten

Eine Kochplatte wird oft harten Belastungsproben ausgesetzt!

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Genauso wenig lassen sich gute Gerichte zubereiten, ohne dabei den Herd zu verschmutzen! Das ist ganz natürlich. Da man es aber immer eilig hat, nimmt man sich nicht unbedingt die Zeit, den Herd nach jedem Einsatz zu reinigen. Das Ergebnis: rostige Elektroplatten, glanzlose Emaille- oder Edelstahlplatten, verschmutzte Brenner oder eine Glasplatte, die deutliche Spuren der letzten Gerichte aufweist! Es ist Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Gut, aber wie beseitigt man den Schmutz, ohne den Herd dabei zu zerkratzen? Für die Reinigung jeder Kochplatte gibt es spezielle Tricks! Sehen wir uns einmal gemeinsam an, wie sich die am meisten verbreiteten Kochplattentypen am besten reinigen lassen.

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Wie reinigt man eine Kochplatte?

Elektroplatten

Wie funktioniert eine elektrische Kochplatte? Ganz einfach: Unter einer runden, grauen Gusseisenplatte ist ein Widerstand verborgen, und die Temperatur der Platte wird von der Stromstärke bestimmt, die wiederum über einen Schalter geregelt wird. Die Platte ist von einer Einfassung aus Edelstahl oder einer weiß emaillierten Umrandung umgeben. Diese Platten sind preisgünstig und haben nur ihre Wärmeträgheit als einzigen Nachteil.

  • Die Platten selbst sollten nach jedem Kochvorgang mit einem Schwamm abgewischt und abgetrocknet werden – natürlich erst, nachdem sie sich vollständig abgekühlt haben.
  • Die Platten sind rostanfällig. Um Rost zu vermeiden, können Sie von Zeit zu Zeit mit einem leicht in Öl (Speiseöl) getränkten Küchenpapier darüber wischen.
  • Um verkrustete Reste zu entfernen, wird der gleiche Trick angewendet wie bei der Pyrolyse im Backofen: Der Schmutz wird verbrannt! Dafür müssen Sie die Platten „leer“ einschalten, d. h. ohne dass sich ein Kochgefäß darauf befindet, und die Rückstände verbrennen lassen. Achtung, Gefahr! Achten Sie auf Kinder… und zerstreute Erwachsene! Wenn sich die Platten vollständig abgekühlt haben, können die Rückstände mit einem Schwamm entfernt werden.
  • Die Umrandungen aus Emaille oder Metall lassen sich mit ein bisschen Geschirrspülmittel reinigen. Wenn das nicht reicht, spritzen Sie etwas weißen Essig darauf, lassen ihn eine Viertelstunde einwirken und spülen ihn dann ab.

Gasbrenner

Gaskochfelder sind immer noch weit verbreitet, weil sie effizient und preisgünstig sind. Wegen ihrer schnellen und kostensparenden Erwärmung, und weil die erzeugte Wärme direkt an der Flamme erkennbar ist, werden sie von Küchenchefs bevorzugt. Sie sind jedoch etwas komplizierter zu reinigen, weil sie schwer erreichbare Winkel und abnehmbare Teile aufweisen!

  • Genauso wie bei anderen Kochplatten ist regelmäßiges Abwischen mit einem Schwamm ein guter Anfang!
  • Für eine gründliche Reinigung müssen die Roste abgenommen (unter dem Wasserhahn mit Geschirrspülmittel reinigen) und die Brenner abmontiert werden. Die Brenner können auf dieselbe Weise gewaschen werden, es geht aber noch einfacher: Weichen Sie sie mindestens zwei Stunden lang in einer Wanne mit Wasser ein, in das zwei oder drei Suppenlöffel grobes Salz und ebenso viel Essig (egal, ob weißer Essig oder Lebensmittelessig) gegeben wurden. Der Schmutz löst sich danach sehr leicht.
  • Vergessen Sie nicht, während des Einweichens die Brennerpositionen auf dem Herd und gleichzeitig die Umrandungen gründlich zu reinigen, weil sehr leicht Schmutz in diese Bereiche eindringt, wenn Speisen überkochen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Öffnungen gelangt, weil sonst die Gefahr besteht, dass Ihr Herd nicht mehr funktioniert.
  • Trocknen Sie alle Komponenten gut, bevor sie wieder angebracht werden.

Praktische Informationen
Achtung! Warten Sie immer, bis sich Ihre Kochplatten – egal welcher Art – abgekühlt haben, bevor Sie mit der Reinigung beginnen!

 

plaque-cuisson-gazGlasplatten: Induktionsherde oder Glaskeramikherde

Induktionskochfelder sind schnell und präzise. Sie funktionieren mit Spulen, die sich unter der Glasplatte befinden und die bei Anwesenheit eines geeigneten Behälters (aus Metall zur Reaktion auf Magnete) ein Magnetfeld erzeugen. Der Behälter wird schnell erhitzt und überträgt seine Wärme auf die Nahrungsmittel. Das Glaskeramikkochfeld ist seinerseits lediglich eine modernere Version der guten alten Elektrokochplatte und wird durch Widerstände erhitzt. Induktionskochfelder und Glaskeramikkochfelder haben einen Punkt gemeinsam: eine Glasplatte, die anfällig für Fettreste und Flecken ist!

  • Wischen Sie nach jedem Kochvorgang mit einem Schwamm über die Platte und reiben Sie sie dann trocken.
  • Es sind spezielle Reinigungsmittel erhältlich, die aber im Allgemeinen nicht sehr gut für die Umwelt sind!
  • Ein Trick? Stellen Sie eine Paste aus zwei Teilen Natriumbikarbonat und einem Teil lauwarmem Wasser her. Vermischen Sie die Komponenten gut und verteilen Sie dann diese Paste auf der ganzen Platte ohne zu scheuern. Lassen Sie die Paste mindestens zwanzig Minuten lang einwirken, und entfernen Sie dann das Ganze mit einem feuchten Schwamm: Das Bikarbonat hat den Schmutz gelöst und absorbiert!
  • Um zum Abschluss alle Spuren zu beseitigen – oder für eine tägliche Reinigung – wischen Sie mit einem sauberen, in weißem Essig getränkten Lappen über Ihre Glasplatte. Der Essig entfernt Fettflecken und verflüchtigt sich schnell, ohne unerwünschte Spuren zurückzulassen.

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Wie kann man den Herd und die Herdplatten reinigen?
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