waschetrockner

Viele Haushalte haben nun einen Trockner. Laut Statistik besaßen im Jahr 2017 etwa 42% aller deutschen Haushalte einen Trockner*. Ein Trockner macht die Pflege Ihrer Wäsche leichter. Durch den Trockner sparen Sie Zeit, Platz und Nerven, vor allem im Winter. Die Wäsche braucht nicht mehr auf der Wäscheleine aufgehängt zu werden, diese lästige Pflicht fällt nun weg. Es liegen nirgendwo mehr Sachen zum Trocknen herum!

Aber wir sind unserem Wäschetrockner nicht immer für seine Dienste dankbar, und vernachlässigen manchmal seine Pflege.  Mit wenigen einfachen Handgriffen können Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Trockners steigern, seinen Energieverbrauch vermindern, und vor allem verhindern, dass er ausfällt.

* https://www.waesche-waschen.de/trockner-waeschetrockner/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/516868/umfrage/private-haushalte-in-deutschland-mit-waeschetrockner/

trockner

Es gibt verschiedene Trockner-Modelle. Im Folgenden finden Sie für jedes Modell wertvolle Tipps zur Pflege Ihres Trockners.

Es gibt zwei verschiedene Trockner-Modelle

Der Unterschied zwischen beiden Modellen besteht darin, wie das Wasser abgeführt wird. Es gibt zwei Arten der Trockentechnik.

1. Der Ablufttrockner

Der Ablufttrockner leitet die feuchte Luft über einen Schlauch nach draußen oder in einen belüfteten Raum. Er eignet sich daher nicht für jede Wohnung und kann insbesondere nicht in Abstellkammern oder fensterlosen Kellern installiert werden.

2. Der Kondenstrockner

Der Kondenstrockner kühlt die feuchte Luft mithilfe kalter Umgebungsluft ab. Die kondensierte Feuchtigkeit wird in einem Behälter aufgefangen, dem Kondensatbehälter.

Wussten Sie es?
Ein Ablufttrockner ist preiswerter, trocknet schneller, verbraucht aber auch mehr Strom als ein Kondenstrockner.

Unsere Tipps und Tricks zur Pflege Ihres Trockners

1. Reinigen Sie das Flusensieb

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Manchmal genießen Wäschetrockner einen schlechten Ruf, und es wird ihnen vorgeworfen, dass Sie die Kleidung vorzeitig abnutzen, indem sie die Fasern ablösen. Dies stimmt in etwa und lässt sich nicht vollständig vermeiden. Es ist aber möglich, diesen Schaden zu begrenzen, indem Sie das passende Trockenprogramm wählen. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass die Fasern auch schon während des Wasch- und Schleudergangs abgelöst wurden.

Diese Faserteile werden im Wäschetrockner in einem Flusensieb aufgefangen, damit Sie nicht in das Innere des Geräts gelangen. Das Flusensieb muss nach jedem Trockengang gereinigt werden. 

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Entfernen Sie die meisten Flusen bei Hand und nehmen Sie den Staubsauger, den sie zuvor auf niedrige Saugleistung eingestellt haben, um die Reinigung komplett durchzuführen.

Manche Siebe gibt es in doppelter Ausführung. Sie müssen dann beide Teile reinigen.

Wenn Sie einen Ablufttrockner besitzen, reinigen Sie zweimal pro Jahr den Schlauch, der die Luft nach außen abführt, indem Sie die Flusen entfernen, die sich dort angesammelt haben.

Wussten Sie es?
Einige Modelle sind mit Leuchtanzeigen ausgestattet, die den Benutzer darauf aufmerksam machen, dass sein Gerät gereinigt werden muss. Sie sollten sich beim Kauf eines Trockners überlegen, ob Ihnen diese Zusatzoption als wichtig erscheint.  

2. Leeren Sie den Kondensatbehälter

Wenn Sie einen Kondenstrockner besitzen, denken Sie daran, regelmäßig den Kondensatbehälter zu leeren, idealerweise nach jedem Gebrauch. Dieser Behälter befindet sich gewöhnlich im oberen Teil des Geräts (nur selten im unteren Teil).

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Folgender Tipp
Das Wasser, das in den Kondensatbehälter tropft, ist entmineralisiert. Es eignet sich daher für Dampfbügelstationen und Dampfbügeleisen. Benutzen Sie einen Trichter mit einem Filter, um die Textilfasern aufzufangen. Es handelt sich um eine ganz einfache, praktische und umweltfreundliche Handlung.

3. Reinigen Sie die Trommel

Auch wenn die meisten Flusen im Flusensieb des Trockners aufgefangen werden, geraten einige davon dennoch in die Trommel. Deshalb ist es notwendig, dass Sie regelmäßig das Innere des Geräts säubern. Zu diesem Zweck nehmen Sie ganz einfach zum Reinigen der Trommel einen trockenen und feuchten Schwamm, sowie ein wenig Flüssigseife oder Spülmittel.  Lassen Sie die Tür zum Trocknen offenstehen.

Stellen Sie Ihren Staubsauger auf niedrige Saugleistung ein, und reinigen Sie regelmäßig die Trommel Ihres Geräts sowie das Gehäuse des Filters.

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Wenn Ihr Trockner mit einem Bullauge versehen ist, reinigen Sie regelmäßig die Gummidichtung, an der Fasern und Flusen haften bleiben. Zur Reinigung reicht wie im vorherigen Fall ein einfacher Schwamm.

4. Überprüfen Sie den Feuchtigkeitssensor

Die meisten Trockner-Modelle sind mit einem Feuchtigkeitssensor ausgestattet, den man ebenfalls als Feuchtefühler bezeichnen kann. Mithilfe dieses Sensors wird der Trockner die zum Trocknen nötige Zeit berechnen, die sich nach dem Feuchtigkeitsgrad der Wäsche richtet. Mit der Zeit kann es vorkommen, dass sich gewisse Kalkablagerungen oder Waschmittel- und Weichspüler-Rückstände auf diesem Sensor absetzen, so dass dadurch Pannen entstehen. Wir empfehlen Ihnen daher, diesen Sensor mit einem Lappen oder einem Schwamm, den Sie mit etwas Haushaltsessig befeuchten, abzuwischen.  Verwenden Sie auf keinen Fall einen scheuernden Schwamm, um den Sensor zu säubern!

Wenn der Feuchtigkeitssensor defekt ist, kann es vorkommen, dass Ihre Wäsche noch feucht ist, nachdem der Trockengang beendet ist. Es besteht die Möglichkeit, den Feuchtigkeitssensor zu testen: Wie testet man den Feuchtigkeitssensor und den Temperaturfühler eines Trockners?

5. Reinigen Sie den Kondensator (Verflüssiger)

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Der Kondensator befindet sich meistens hinter einer Zugangsklappe unten links im Trockner, und wird durch mehrere Befestigungslaschen gehalten. Die Hersteller empfehlen grundsätzlich, dieses Teil nach jedem 5. bis 7. Trocknungsgang zu säubern. Dies hängt von den Benutzungsgewohnheiten ab: wie oft Sie den Trockner benutzen, welches Programm Sie wählen. Im Schnitt wird empfohlen, den Behälter ein- bis zweimal monatlich zu reinigen.

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Bei den meisten Trockner-Modellen ist der Kondensator eine Art Kassette, die man zum Reinigen herausziehen kann. Ziehen Sie ihn vollständig heraus, um ihn zu säubern. Waschen Sie ihn in Ihrer Badewanne oder unter der Dusche mit einer kleinen Brause ab. Sie können ihn auch draußen mit einem Gartenschlauch abwaschen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um den Staub, der sich im Gehäuse angesammelt hat, abzusaugen.

Bei Bedarf nehmen Sie einen auseinandergefalteten Bügel, um die Flusen zu entfernen, die in den Ritzen aus Edelstahl des Kondensators hängen geblieben sind.

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Bei einigen Modellen kann der Kondensator nicht herausgenommen werden. In diesem Fall können Sie die zurückbleibenden Partikeln nur mit einem Staubsauger entfernt werden.

Wir empfehlen Ihnen, die Bedienungsanleitung Ihres Staubsaugers durchzulesen, um zu erfahren, wie Sie es richtig machen bei der Reinigung.

Sie möchten über die Pflege des Kondensators Ihres Trockners mehr erfahren, dann lesen Sie doch unseren Beitrag: Wie reinigt man den Kondensator eines Wäschetrockners?

Es gibt auch Wäschetrockner, die mit einem selbstreinigenden Kondensator ausgestattet sind, der während eines Trocknungsprogramms automatisch abgespült wird. In diesem Fall bedarf es keiner zusätzlichen Pflege Ihrerseits.

6. Lassen Sie die Tür offenstehen

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Damit in der Trockner-Trommel aufgrund der vorhandenen Feuchtigkeit keine üblen Gerüche entstehen,empfehlen wir Ihnen, die Tür Ihres Geräts oder das Bullauge offenstehen zu lassen, wenn der Trockner nicht in Betrieb ist.  

Wenn Sie diese Pflegehinweise befolgen wird Ihr Trockner Ihnen dafür dankbar sein! Seine Leistungsfähigkeit wird dadurch gesteigert, und das Risiko einer Panne ausgeschaltet!

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