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Die Spülmaschine wurde erfunden, damit man nach dem Essen von der lästigen Verpflichtung des Spülens befreit wird. Spülen ohne Spülmaschine ist sehr zeitaufwendig. Es bleiben oft Schmutz- oder Fettrückstände an Tellern, Schüsseln und Gläsern zurück. Fleisch- oder Käsereste kleben häufig am Geschirr, und ohne dieses wunderbare Gerät ging viel Zeit verloren.

Wir schildern Ihnen im Folgenden, wie eine Spülmaschine funktioniert.

  1. Funktionsprinzip
  2. Interne Funktionsweise
  3. Die verschiedenen Spülgänge
  4. Die äußeren Bestandteile Ihrer Spülmaschine
  5. Die inneren Bestandteile Ihrer Spülmaschine
  6. Die Pflege Ihrer Spülmaschine
  7. Die Spülmittel und die Regenerierung des Geräts
  8. Häufige Fehlfunktionen erkennen und beheben

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Wie funktioniert eine Spülmaschine?

1. Das Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip einer Spülmaschine ist recht einfach. Das Geschirr wird in die beiden Geschirrkörbe eingeräumt. Danach bespritzen die Sprüharme das Geschirr mit Wasser, um es zu spülen. Die Spülarme drehen sich um die eigene Achse, um das Geschirr und die Bestecke bestens zu säubern. Wenn Sie die Tür öffnen, dann sehen Sie, dass die Dreharme sich im unteren und oberen Teil des Innenraums Ihres Geräts befinden. Der untere Sprüharm funktioniert mit hohem Wasserdruck, um hartnäckige Essensreste, die sich am Geschirr festgesetzt haben, zu beseitigen. Der obere Sprüharm funktioniert mit niedrigem Wasserdruck, um Gläser und zerbrechliches Geschirr schonend zu spülen. Je nach Programmwahl wird das Wasser auf eine Temperatur von 45° bis auf 70° C erhitzt.

Wenn Ihr Geschirr oder Ihre Schüsseln schwarz oder angebrannt sind, müssen Sie sie mit der Hand spülen, da die Spülmaschine das nicht schaffen wird.

Wussten Sie es?
Manche Modelle sind mit einem dritten „Propeller“ ausgestattet, um das Spülen des Geschirrs und das Klarspülen der Gläser zu beenden.

2. Die interne Funktionsweise

Das Spülen als solches erweist sich als relativ einfach, der Mechanismus, der dahintersteckt, ist allerdings komplizierter. Das Gerät ist an einen Wasserzulaufhahn angeschlossen. Das Wasser fließt durch verschiedene Teile des Geräts, nämlich durch das Magnetventil, den Salzbehälter, den Verteiler und die Umwälzpumpe, bevor es in den Bottich der Spülmaschine gelangt. Dann wird das Heizelement das Wasser aufwärmen, bis die ideale Spültemperatur erreicht ist. Das Wasser fließt so in die Sprüharme, damit die Körbe mit Wasser bespritzt werden. Während des Spülzyklus werden die Reinigungsprodukte in einem geschlossenen Kreislauf auf die Sprüharme verteilt. Wenn der Spülvorgang beendet ist, wird das schmutzige Wasser durch den Ablaufschlauch abgeführt.

3. Die verschiedenen Spülgänge

Das Programm wickelt sich in mehreren Etappen ab, um sicherzustellen, dass Ihr Geschirr auch gut gespült wird. Die Geschirrspülmittel leisten dazu ebenfalls ihren Beitrag. Wenn Sie Ihr Gerät anschalten, sorgt das kalte Vorspülen dafür, dass Ihr Geschirr benetzt wird. Danach kommt der warme Spülgang, anlässlich dessen das Geschirrspülmittel auf die Körbe verteilt wird. Die nächste Etappe besteht im Klarspülen, und das Klarspülmittel wird am Ende dieses Gangs hinzugefügt. Als letztes kommt der Trocknungsvorgang. Dieser wird mit unterschiedlichen Modellen in unterschiedlicher Weise durchgeführt: durch Kondensation, oder durch Ventilation dank des Heizelements. Bei Spitzenmodellen können spezifische Programme, für Kochtöpfe, für zerbrechliches Geschirr, Kurzprogramme oder Sparprogramme gewählt werden.

Praktische Tipps
Heutzutage eignet sich das meiste Geschirr für die Spülmaschine. Allerdings kann empfindliches Geschirr, wie zum Beispiel Tassen mit Goldrand, oder auch Silbergeschirr, nicht in der Spülmaschine gespült werden. Es muss auch beim Einräumen aufgepasst werden. Das schmutzige Geschirr sollte in den unteren Korb eingeräumt werden, und Gläser und zerbrechliche Schalen in den oberen Korb. Wenn die Körbe zu sehr beladen werden, wird die Funktion der Dreharme beeinträchtigt, so dass die Bestecke nicht mehr gut gespült werden.

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4. Die äußeren Bestandteile des Geräts

Das Gehäuse ist mit einer vorderen Tür ausgestattet, die man öffnet, um die Körbe und das Geschirr einzuräumen. Damit der Spülgang ablaufen kann, muss die Tür geschlossen sein. Die Tür ist mit einer Türverriegelung versehen, die dafür sorgt, dass das Gerät während des Spülvorgangs auch versehentlich nicht geöffnet werden kann. Auf der Bedienblende befinden sich mehrere Knöpfe, die es erlauben, das Programm zu wählen und gewisse Einstellungen durchzuführen. Es wird dort auch ein Fehler Code angezeigt, wenn das Gerät stehenbleibt. Die metallischen Blenden, das Netzkabel, der Wasserzulaufanschluss, und der Ablaufschlauch sind die weiteren äußeren Bestandteile Ihrer Spülmaschine.

5. Die inneren Bestandteile des Geräts

Das innere der Spülmaschine besteht aus wesentlichen mechanischen, elektrischen und hydraulischen Bauteilen. Beim Anschalten des Geräts fließt das Frischwasser durch das Magnetventil, das den Wasserzufluss kontrolliert. Danach leitet der Verteiler das Wasser weiter, das zum Spülen bestimmt ist, und eine kleine Wassermenge gelangt zum Salzbehälter, um den Regenerierungsprozess einzuleiten. Das Wasser, das zum Spülen bestimmt ist, läuft zunächst durch eine Enthärter-Einheit, in welcher das Kunstharz, das durch Salz regeneriert wird, für die Reinigung des Wassers sorgt, so dass Kalkablagerungen vermieden werden. Dann füllt sich der Bottich der Spülmaschine mit Wasser. Das Wasser läuft durch die Umwälzpumpe und durch das Heizrohr. Dann setzen sich die Dreharme in Bewegung, um mit dem Spülen zu beginnen. Zu Ende des Programms wird das schmutzige Wasser über die Ablaufpumpe abgepumpt, und in den Ablaufschlauch geleitet. Andere Teile werden auch in Anspruch genommen, wie zum Beispiel der Thermostat, der die Temperatur regelt, der Produkteverteiler, der Druckschalter, der den Wasserstand überwacht, und die Stromzufuhr zum Heizelement reguliert.

Wussten Sie es?
Die neuesten Modelle sind ausgestattet mit einer Überlaufsicherung, mit Schalldämmung (damit die Maschine geräuschlos spült), mit komplexer Programmwahl, und mit der Möglichkeit, die Startzeit im Voraus zu programmieren.

6. Die Pflege der Spülmaschine

Die Spülmaschine muss gut gepflegt werden, damit sie länger hält. Mit der Zeit sammeln sich Essensreste oder Fettablagerungen an. Die Siebe und die Sprüharme verhindern zwar, dass Schmutzreste in das System gelangen, aber einige schaffen es trotzdem. Daher ist es wichtig, die Sprüharme, die Türdichtung und die Körbe bei Bedarf auszuwechseln. Das Sieb muss regelmäßig gesäubert werden. Die Schläuche sind auch manchmal verstopft. Zur Reinigung braucht man Spülmittel, Haushaltsessig, und einen feuchten Lappen. Es wird geraten, die Spülmaschine hin und wieder leer und auf hoher Temperatur durchlaufen zu lassen, um Kalk- und Fettrückstände zu beseitigen.

Praktische Tipps
Zu Ende des Programms sollten Sie ungefähr 15 Minuten warten, bevor Sie das Geschirr ausräumen. Fangen Sie am besten mit dem unteren Korb an. Schauen Sie sich das Geschirr an, um zu prüfen, dass es gut gespült wurde, und keine Kalkablagerungen vorhanden sind.

7. Die Geschirrspülmittel und der Regenerierungsprozeß

Geschirrspülmittel gibt es als Pulver, Gel, Tabs oder als Kapseln, wobei alle Formen ihre Vor- und Nachteile haben. Tabs sind wenig platzraubend, und manche Spülmaschinen sind mit einem besonderen Fach für Tabs ausgestattet. Allerdings sind die Tabs recht teuer. Gel- Spülmittel ist hochkonzentriert, so dass eine kleine Menge ausreicht, wobei der Nachteil darin besteht, dass auf Gläsern oft Spuren zurückbleiben. Spülpulver scheint die beste Wahl zu sein, da es gut dosiert werden kann insbesondere bei kurzen Spülgängen; Spülpulver ist ebenfalls preisgünstig. Geschirrspülkapseln lösen sich leichter auf als Tabs, und sind kostensparender. Die Hersteller sind ideenreich, und daher gibt es Klarspüler zum Klarspülen Ihres Geschirrs und zur Beschleunigung des Trocknungsvorgangs.

Es wird darauf hingewiesen, dass regelmäßig Salz in den Salzbehälter nachgefüllt werden muss, da dies zum Enthärten des Wassers beiträgt, insbesondere in Gegenden, wo das Wasser sehr kalkhaltig ist. Der Regenerierungsprozeß sorgt dafür, dass keine weißen Spuren zurückbleiben, und dass sich auf dem Heizelement kein Kalk absetzt.

8. Häufige Fehlfunktionen erkennen und beheben

Eine Spülmaschine ist nicht unfehlbar und nimmt manchmal Schaden. Die meisten Störungen sind leicht zu beheben. Mit Erfindungsgeist und Geschicklichkeit ist es möglich in Eigenregie zu reparieren. Wenn die Maschine nicht startet, ist vielleicht das Netzkabel nicht angeschlossen. Es kann auch an der Ein-  und Austaste oder an der Türverriegelung liegen. Wenn sich der Bottich zu sehr mit Wasser füllt, dann sind vielleicht der Pegelsensor oder der Durchflussmesser defekt. Wenn überhaupt kein Wasser einfließt, dann liegt es vielleicht daran, dass der Schlauch nicht richtig angeschlossen ist oder dass das Magnetventil defekt ist.

Wenn das Heizelement defekt ist, wird das Wasser nicht mehr erhitzt. Wenn Wasser austritt, sind vielleicht eine defekte Türverriegelung, eine abgenutzte Türdichtung, oder beschädigte Sprüharme dafür verantwortlich. Wenn das Geschirr nicht mehr sauber aus der Spülmaschine kommt, wird das Wasser nicht ordentlich erwärmt oder drehen sich die Propeller nicht mehr.

Praktische Tipps
Manche Störungen sind komplexer Natur, und daher muss in einigen Fällen ein Service-Techniker gerufen werden, um die Reparatur zufriedenstellend und in aller Sicherheit durchzuführen.

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Wie funktioniert eine Spülmaschine?